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Leder Lenkrad nachfärben

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Leder – Lenkrad – mit Lederfarbe nachfärben

Leder auf Lenkrädern oder auf dem Schaltknauf werden besonders strapaziert. Da Sie ständig mit der Haut in Kontakt treten, ziehen Hautschweiß und Hautfette in das Leder. Diese wirken besonders aggressiv und das Leder wird schneller spröde, die Farbe weicht auf und reibt sich ab.

Daher sollte das Leder regelmäßig mit Leder Reiniger gereinigt und anschließend mit der Leder Versiegelung versiegelt werden. Durch die Anwendung mit dem Leder Protector bleibt das Leder geschmeidig. Ist das Leder klebrig hilft oft eine zusätzliche Reinigung mit Leder Reinigungsbenzin.

Anwendung:

  • Rauhe Stellen können mit dem Schleifpad geglättet werden
  • Reinigung mit Leder Reiniger
  • Gründliche Entfettung mit Leder Reinigungsbenzin
  • Nachfärben mit der passenden Lederfarbe / Leder Fresh
  • Versiegelung mit Leder Versiegelung
  • Lederpflege mit Leder Protector

Zum Autoleder-Nachfärbeset

Kugenschreiberstriche auf Leder entfernen

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Kugelschreiber auf Auto-Leder entfernen:



Kugelschreiberstriche kommen relativ häufig vor. Leider sind diese aber nicht immer leicht entfernbar.



Folgendes ist zu beachten:

  • Je frischer ein Kugelschreiberstrich ist, desto leichter ist die Entfernung. Sind diese drei Tage und älter, lassen Sie sich meist nur mit einer farblichen Angleichung entfernen.
  • Eine Reinigung mit falschen Produkten, kann den Schaden sogar noch vergrößern

 

Vorgehensweise:

  • Sicherheitshalber sollte man immer zuerst an verdeckter Stelle einen Test machen.
  • Um ein Verreiben der Tinte auf größerer Fläche zu vermeiden, klebt man Kreppband auf den Strich auf und zieht es wieder ab. Man wiederholt solange den Vorgang bis die überschüssige Tinte aufgenommen wurde.
  • Anschließend reinigt man den Strich mit dem Kugelschreiber-Killer. Dabei wird zuerst der Strich durch die Anfeuchtung mit dem Reinigungsmittel kurz aufgeweicht.
  • Die angelöste Tinte immer sofort mit einem Lappen entfernen, um größere Flecken zu vermeiden.
  • Den Vorgang bei ggf. wiederholen und den Druck etwas erhöhen.
  • Ältere Striche lassen sich kaum entfernen, ohne die Lederfarbe mit anzulösen. In solchen Fällen müssen die Stellen mit Lederfarbe in passender Farbe farblich wieder angeglichen werden. Eine Vorreinigung ist aber immer nötig, um das Durchbluten der Kugelschreibertinte durch eine Farbauffrischung zu vermeiden.
  • Nach der Bearbeitung muss das Leder mit Leder Versiegelung neu geschützt werden

Druckstellen

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Druckstellen, Beulen und Falten in Autoledern

Wie bekommt man Beulen oder Druckstellen aus dem Leder. Unter Druckstellen verstehen wir dabei Verformungen, die durch falsche Lagerung oder auf dem Leder falsch gelagerten Gegenstände entstehen.

Zu den Druckstellen

Man kann das Leder mit einem Fön erwärmen und versuchen die Schadstelle auszubeulen. Hat man Erfolf, die Stellen schnell mit einem kalten Eisen oder Kühlelement flach abkühlen. Manchmal kann man die Stellen nach dem Erwärmen zwischen den Fingern in die Gegenrichtung rollen, um sie auszubeulen.

Je länger der Druck war, desto schwieriger ist es, die Stellen wieder heraus zu bekommen. Die Fasern sind dann schon erstarrt. Bisher konnte man passendes Produkt zur Beseitigung entwickeln. Wenn alles nicht hilft, dann von der Rückseite (wenn möglich) ausbeulen. Erwarten Sie immer nur eine Verbesserung, aber kein vollständiges Verschwinden der Beulen.

Patina

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Die Patina im Leder

Mit Patina ist der Alterungsprozess des Leders gemeint, der unvorhersehbar und ganz sanft stattfindet und dem Leder Charakter verleiht. Nur die kleinste Berührung kann diesen Prozess auslösen. Das natürliche Öl der Haut, Reibung an Kleidung, Oxidation, Temperaturunterschiede und Sonnen und Regen, alles das trägt zur langsamen Veränderung der Lederoberfläche bei und lässt sie reifen.

Wie ein guter Wein, der mit dem Alter seinen persönlichen Geschmack entwickelt, ein Holzschiff, das wunderschön altert oder eine antike Säule, die Spuren der Witterung zeigt, die Patina verkörpert den würdevollen Alterungsprozess des Leders.

Ferrari 250 Coupe

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Ferrari 250 GT Coupé

Der Ferrari 250 GT Coupé ist ein zweisitziger Sportwagen des italienischen Automobilherstellers Ferrari, der von 1958 bis 1960 produziert wurde. Um es von den bei Boano oder Ellena gebauten Vorgängern zu unterscheiden, wird das Auto auch inoffiziell als 250 GT Coupé Pininfarina bezeichnet, weil Carrozzeria Pininfarina den Aufbau dieser Fahrzeuge übernahm. Das 250 GT Coupé gehört zur weit gefächerten Modellfamilie Ferrari 250 und war während seiner Produktionszeit deren Grundmodell. Mit etwa 350 Fahrzeugen war es zugleich die bis dahin am häufigsten produzierte Variante. Mit ihm wurde Ferrari zu einem Serienhersteller.

Das komfortbetone 250 GT Coupé war gleichsam das Grundmodell der 250-Reihe.[3] Parallel dazu bot Ferrari mehrere von ihm abgeleitete Fahrzeuge mit spezieller Ausrichtung an:

1960 löste Ferrari das 250 GT Coupé durch den größeren 250 GT 2+2 ab.

Die Produktion des 250 GT Coupé begann im Oktober 1958.  Bis zum Sommer 1960 entstanden zwischen 335 und 350 Exemplare, die sich auf die Fahrgestellnummern 0851GT bis 2081GT verteilen. Die Autos wurden in Pininfarinas neuem Werk in Grugliasco bei Turin aufgebaut.

Quelle: wikipedia

Kunstleder Pflege

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KUNSTLEDER Reinigen & PFLEGEN: WERTVOLLE TIPPS ZUR PFLEGE VON KUNSTLEDER!

Einleitend muss gesagt werden, dass nicht immer das gleiche Material gemeint ist, wenn von Kunstleder die Rede ist. Auch die Bezeichnung auf Etiketten kann variieren. Dort kann man unter Umständen Begriffe wie Lederimitat, Vinyl oder auch veganes Leder lesen. Für den Verbraucher ist es wichtig, zu wissen, dass Kunstleder aus Vinyl und Polyurethan andere Ansprüche an die Reinigung stellt als beispielsweise Mikrofaser. Deshalb muss man sich vor der Reinigung genau schlau machen und auf dem Etikett nachlesen, aus welchem Material das Kunstleder tatsächlich hergestellt wurde.

“Leder” aus Polyurethan sollte wöchentlich mit einem Mikrofasertuch abgestaubt werden, ein gewebtes Mikrofasertuch zieht den Staub an. Sichtbarer Schmutz oder hartnäckige Flecken lassen sich mit unserem Kunststoff Reiniger entfernen. Nach einer Reinigung sollte das Kunstleder auf Polyurethanbasis mit unserem Kunststoff Protector gepflegt werden. Diese Art von Kunstleder ist zwar wasserresistent, trotzdem sollte man nasse Pfützen sofort mit einem trockenen Tuch aufsaugen, da die Feuchtigkeit ansonsten in die Poren des atmungsaktiven Materials eindringen könnte.

Das wöchentliche Abstauben mittels Mikrofasertuch gilt auch für “Leder” aus Vinyl. Zur weiteren Reinigung kann auch hier unser Kunststoff Reiniger zum Einsatz kommen. Besonders hartnäckigen Flecken lassen sich auch i.d.R. mit unserem Kunststoff Reiniger entfernen, wenn notwendig kann dieser Schritt mehrmals wiederholt werden. Auch hier sollte zur Pflege unser Kunststoff Protector zur Pflege verwendet werden.

Mikrofaser sollte wöchentlich durch Absaugen von Staub, Fusseln oder Tierhaaren befreit werden. Dabei sollte man besonders auf Nähte achten, wo sich gerne mal Schmutz ansammelt. Mikrofaser ist nicht wasserfest, deshalb sollte man nasse Flecken schnell mit einem fusselfreien Tuch aufnehmen. Andere Flecken kann man mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger entfernen. Dabei sollte so wenig Wasser wie möglich verwendet werden, damit die Feuchtigkeit nicht in das Material eindringt. Nach der Anwendung von Reiniger sollte man den betroffenen Bereich mit etwas Wasser abspülen und mit einem Fön auf kalter Einstellung trockenfönen. So verhindert man die Entstehung von Wasserringen. Zur Pflege kann eine Textil Imprägnierung verwendet werden.

Zum Kunstelderpflegeset

Ledermöbel pflegen

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Ledermöbel richtig pflegen

Das neue Ledersofa oder Großmutters Lederhocker als Erbstück – die Haltbarkeit solcher Möbel steht und fällt mit der richtigen Pflege. Zunächst einmal kommt es auf die Art des Materials an. Ist es Glatt- oder Rauleder? Ist es alt oder neu? Reden wir mal darüber, was es bei der Pflege zu beachten gibt!

Glattleder – kleine Verschmutzungen oder Komplettreinigungen

Das neue Echtledersofa ist schmutzig geworden? Hier sollte am besten sofort gehandelt werden! Trage zur Reinigung einen milden Lederreiniger auf einen Schwamm oder ein Tuch auf. Einfach sanft über die verschmutzte Stelle reiben, der Schmutz wird von dem Tuch oder Schwamm aufgenommen. Wenn die Verschmutzung auf deinem neuen Ledersofa hartnäckiger ist, empfehlen wir einen stärkeren Reiniger zu verwenden und eventuell eine weiche Bürste.

Grundsätzlich gilt, dass Sofas aus Glattleder sollten etwa dreimal im Jahr mit unserem Leder Protector behandelt werden sollten. Dein Sofa ist besonders hell? Hier empfehlen wir dir außerdem in den ersten drei Jahren unsere Versiegelung zu benutzen. Damit wirkst du dem Abfärben von Kleidung auf das Glattleder entgegen.

Ältere Sofas können regelmäßig mit einer weichen Bürste grundgereingt werden. Wurden so die gröberen Verschmutzungen entfernt, ist es empfehlenswert, regelmäßig einen Reiniger aufzutragen. Hier solltest du dich bei der Reinigung langsam vorarbeiten. Das heißt, kleine Flächen reinigen und den Schmutz sofort aufzunehmen, anstatt das ganze Sofa einzuschäumen.

Unser Tipp: Der Eindrück-Test!

Du bist dir nicht sicher, ob dein Möbel Pflege braucht? Drücke einfach mit dem Finger in das Leder. Wenn dadurch keine Faltenbildung auftritt, ist die Pflege noch nicht nötig. Bilden sich allerdings Falten und zieht sich das Leder nur langsam und unregelmäßig zurück in die Ausgangsposition, ist es ein Zeichen dafür, dass dein Leder zu trocken ist und Pflege benötigt. Hier am besten sofort mit der Pflege beginnen, da sich sonst Risse bilden können.

Färbung – worauf du achten solltest!

Pflege reicht nicht mehr aus und du willst die Farbe des Leders auffrischen? Hier ist es wichtig, das Material nach der Reinigung zunächst zu entfetten. Hierzu kannst du Reinigungsbenzin verwenden. Schau dir das Material auch noch einmal genau an. Wenn es größere Schäden, Risse oder Löcher aufweist, sollten diese vorher behandelt werden. Du kannst hier mit einem feinen Leder-Schleifpapier die Unreinheiten glattschleifen. Die Brüche sollten dann noch mit Flüssigleder geschlossen werden.

Beim Auffrischen der Lederfarbe auf keinen Fall Schuhpflege- oder sonstige Produkte verwenden, da sie leicht abfärben können. Für die Färbung bei Polstermöbeln gibt es spezielle Lederfarben nach der Färbung empfiehlt es sich ein Pflegemittel aufzutragen. 

Achtung bei Antikleder! Hier geht man grundsätzlich anders bei der Färbung vor. Die abgetragenen und abgenutzten Stellen werden hier meist mit schwarzer Farbe gefärbt und diese Bereiche dann nach Trocknung des Materials mit einem feinen Schleifpapier abgeschliffen, bis die gewünschte Farbe erreicht ist.

So steigerst du die Haltbarkeit deines Polstermöbels

Über die Reinigung hast du nun viel gelernt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Haltbarkeit also steigern lässt, indem du dreimal im Jahr dein Sofa mit einer Lederpflege behandelst und zwischendurch drauf achtest, dass das Leder nicht zu trocken wird. Verschmutzungen behandelst du am besten sofort. Weiterhin empfehlen wir dir, deine Möbel nicht direkter Sonneneinstrahlung und Heizkörpern auszusetzen.

Mit diesen Tipps steht jahrelanger Freude mit deinen Möbeln nichts im Weg!

Farbabrieb bei Autositzen

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DIE REPARATUR VON FARBSCHÄDEN BEI AUTOLEDERN

Die typischen Verschleißspuren im Auto sind leichte Kratzer und Abriebspuren meist an den Einstiegswangen der Sitze. Die Originalfarbe nutzt sich ab und das Leder sieht unansehnlich aus. Mit spezieller Lederfarbe im Originalfarbton können diese Stellen nachgefärbt werden. Die Farben werden nach Muster der Hersteller mittels Spectrophotometer ausgelesen und angemischt.

Vor jeder Färbung oder Reparatur sollte das Leder mit Leder Reiniger mild oder stark je nach Verschmutzungsgrad gereinigt werden. Da der Reiniger aber nicht alles Öle, Wachse oder Silicone entfernt, sollte das Leder anschließend mit Leder Reinigungsbenzin entfettet werden. Dies ist notwendig um eine Haftung und Haltbarkeit zu gewährleisten. Die Lederfarbe hat auf Grund Ihrer Zusammensetzung ein Füllwirkung und es können dadurch auch Oberflächenschäden, Trockenbrüche oder Haarrisse vollständig ausgeglichen werden.

Tiefe Kratzer, Risse oder Löcher können mit Flüssigleder geschlossen werden. Diese Reparatur wird gesondert beschrieben.

Durch eine regelmäßige Pflege mit Leder Versiegelung kann der Farbabrieb gemindert werden, da ein Oberflächenschutz, Top Coat, aufgetragen wird.

Die Lederfarbe ist keine Pflege. Mit dem Leder Protector pflegen Sie das Leder. Der UV-Filter schützt vor dem ausbleichen und die Antioxidantien schützen das Leder vor dem Zerfall. Die Lebensdauer wird deutlich erhöht, das Leder wird konserviert, bleibt geschmeidig und behält seine weiche Oberfläche.

Vorgehensweise:

  • Reinigung mit Leder Reiniger mild / stark
  • Entfettung mit Leder Reinigungsbenzin
  • raue Stellen glätten
  • Auftragen der Lederfarbe mit einem Schwamm oder Lackierpistole
  • Pflege mit Leder Versiegelung
  • Pflege mit Leder Protector

Zur Farbauffrischung

Leder / Lederarten

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Leder

Leder ist ein vielseitiges Material, dass eine breite Verwendung in jeglichen Lebensbereichen gefunden hat. So wird es nicht nur für Accessoires, Kleidung und Schuhe verwendet, sondern auch für Möbel oder in Fahrzeugen. Dabei wird aber keineswegs immer das gleiche Leder verarbeitet. Je nach Strapazierfähigkeit und Optik wird individuell entschieden, welches Leder für welche Verwendung das Richtige ist. Wir möchten Euch heute einige ausgewählte Lederarten vorstellen, die häufig nicht ganz richtig interpretiert beziehungsweise gekannt werden. Denn wer hat sich nicht schon einmal gefragt, ob nun Veloursleder oder Wildleder der richtige Ausdruck ist oder was Saffiano-Leder sein soll.

Was ist Glattleder?

Das Glattleder fasst alle Ledersorten zusammen, bei denen die obere Hautseite, also die "Narbenseite", verwendet wird. Dabei ist die Oberfläche, wie es der Name Glattleder eigentlich vermuten lässt, aber alles andere als aalglatt. Die Hautoberseite bekommt durch Poren, Narben und andere Feinheiten ihre typische Struktur. Glattleder kann entweder oberflächengefärbt oder offenporig verarbeitet werden. Nach der Veredelung durch Beschichten, Prägen, Lackieren usw. erhält das Leder ein immer unterschiedliches Erscheinungsbild.

Was ist Anilinleder?

Das Anilinleder ist ein offenporiges Glattleder, welches ungefärbt oder im Bad mit löslichen, transparenten Farbstoffen behandelt wurde. Beim Anilinleder lässt sich die natürliche Beschaffenheit der Tierhaut deutlich erkennen. Durch die nicht vorhandene Pigmentierung fühlt es sich sehr weich und warm an. Im Allgemeinen gilt Anilinleder als sehr wertvoll und teuer. Ist das Anilinleder mit gar keinem Schutz versehen, wird es auch als Rein-Anilin bezeichnet. Neben dem Reinanilinleder gibt es auch das Semianilinleder, welches eine geringe Pigmentschicht aufweist, das Porenbild aber noch deutlich zu erkennen ist. Sehr weiche Anilinleder werden wiederum als Nappaleder bezeichnet.

Was ist Nappaleder?

Nappaleder gehört also, wie eben bereits genannt, zu den Anilinledern und somit zu den offenporigen Glattledern. Das Nappaleder ist der allgemeingültige Begriff für sehr weiche Lederarten. Allerdings verwenden ihn Hersteller heutzutage auch gern dafür, um eine hohe Lederqualität und Weichheit des verarbeiteten Leders darzustellen. Es ist jedoch nicht klar und deutlich definiert, dass Nappaleder stets eine hohe Qualität aufweist, und dementsprechend solltet Ihr nicht unbedingt auf derartige Aussagen vertrauen.

Was ist Lackleder?

Lackleder sind hochglänzende Glattleder. Um dem Leder die Hochglanzoptik zu verleihen, wird es mit einer Kunststoffschicht lackiert oder mit einer stark glänzenden Folie überzogen. Heutzutage wird Lackleder häufiger verwendet. Früher wurde es höchstens für besondere Anlässe getragen, wodurch es lange hielt. Das Lackleder ist nämlich ziemlich empfindlich. Jeder Kratzer und jede Abschabung ist sofort sichtbar. Durch die tägliche Nutzung wird bei diesem Leder ein Verschleiß viel schneller sichtbar, als bei weichen und matten Lederarten. Zudem nehmen Lackleder schnell andere Farbe auf. Lagert Eure Lackleder-Taschen oder -Schuhe also nicht in Stoffbeuteln, Plastiktüten oder im direkten Kontakt mit anderen Lederwaren.

Was ist Rauleder?

Rauleder ist das Gegenstück zu Glattleder und umfasst Leder mit einer samtigen Oberfläche. Dieser Effekt wird durch ein Anschleifen der Oberfläche erzielt. Das Leder erhält so die weiche Griffigkeit und die schöne Struktur. Nach dem Anschliff ist ein Auftragen von Farbe jedoch ausgeschlossen, da die aufgerauten Fasern dann verkleben würden. Typisch für Rauleder ist auch der sogenannte Schreibeffekt. Das heißt, das Leder bekommt eine andere Optik, je nachdem in welche Streichrichtung man herüber streicht. Durch die verschiedenen Streichrichtungen legen sich die Fasern anders hin und das Rauleder wirkt ganz anders.

Was ist Nubukleder?

Als Nubukleder wird Leder bezeichnet, dass auf der Narbenseite leicht angeschliffen wurde. Dabei hat Nubukleder im Vergleich zum Veloursleder eine deutlich feinere Struktur. Die samtige Oberfläche lässt das Leder auch viel wärmer wirken. Glattleder, jeder kennt es, ist beim Berühren immer sehr kühl. Allerdings ist Nubukleder viel empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung, es bekommt also recht schnell Flecken und bleicht aus.

Was ist Veloursleder?

Zum Veloursleder gehören zwei verschiedene Ledersorten. Zum einen wird Leder, welches nach unten weg gespalten und beidseitig eine raue Oberfläche hat, als Veloursleder bezeichnet. Und zum anderen die nach oben verarbeitete, unbeschichtete Lederhautrückseite. Vergleicht man das Veloursleder mit Nubukleder lässt sich ein grober Unterschied in Bezug auf die Struktur feststellen. Die Fasern beim Veloursleder sind viel stärker angeraut und geben daher ein viel rustikaleres Bild ab. Dadurch ist das Veloursleder aber auch viel atmungsaktiver und wird daher gern für Handschuhe oder Schuhe verwendet.

Was ist Wildleder?

Als Wildleder wird im Grunde jenes Leder bezeichnet, welches von wildlebenden Tieren stammt. Charakteristisch für diese Ledersorte sind viele Unebenheiten auf dem Leder, die durch das Leben in der freien Wildbahn wiederum ganz natürlich sind, da Verletzungen und Insektenstiche häufiger vorkommen. Echtes Wildleder ist zudem vergleichsweise selten, da deutlich weniger Wildtiere als Rinder, Ziegen und Lämmer geschlachtet werden. Umgangssprachlich wird aber nicht nur Leder von wilden Tieren als Wildleder bezeichnet, sondern alle Arten von Rauleder. Besonders bei Kleidungsstücken und Accessoires wird die Bezeichnung verwendet. Wer also sicher gehen will, ob es sich wirklich um Leder von wildlebenden Tieren handelt, muss dies immer erfragen.

Spezielle Lederarten

Was ist Eco Leder?

Unter Eco-Leder wird Leder aus nachhaltiger Produktion bezeichnet. Allerdings ist Eco-Leder kein offizieller Begriff und dementsprechend nicht geschützt. Nachhaltige Produktion heißt in diesem Zusammenhang oft:

  • dass während des Gerbens weniger umweltgefährdende Mittel (bspw. Lösungsmittel) verwendet werden
  • dass mit Energie und Rohstoffen sparsamer umgegangen wird
  • dass sichere und faire Arbeitsbedingungen herrschen
  • und dass am Ende ein hochwertiges, biologisch abbaubares Endprodukt entstanden ist.

Das umweltfreundliche Leder ist jedoch recht empfindlich und zeigt schnell Gebrauchsspuren. Daher ist eine intensive Pflege zu empfehlen

Was ist Saffianleder?

Saffianleder ist ein marokkanisches Ziegenleder, welches nach der Stadt Safi (Marokko) benannt ist. Neben der Bezeichnung Saffianleder wird auch Maroquinleder oder Marokkoleder verwendet. Das Saffianleder ist sehr fein und weich und wurde dementsprechend nur für ausgewählte Produkte, wie edle Schuhe oder Buchbindungen, verwendet.

Was ist Saffianoleder?

Bei Saffiano-Leder ist die Erklärung nicht ganz so einfach. Denn Saffianoleder ist mehr oder weniger eine Erfindung einer Modemarke. Dabei geht es weniger um eine spezielle Lederart, sondern um eine bestimmte Prägetechnik. Das Modelabel Prada erfand diese spezielle Prägung, welche nun aber auch von vielen anderen Marken verwendet wird. Für Saffiano-Leder ist eine leicht schraffierte Oberfläche charakteristisch.

Verhärtete Leder

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VERHÄRTETE UND GESCHRUMPFTE LEDER

Es gibt 2 Gründe, warum Leder hart werden. Alterung und Austrocknung durch Pflegemangel. Es wird immer steifer und fester. Es fehlen die die Bewegung und Rückfettung.

Ist das Leder erst einmal geschrumpft, ist es irreparabel. Bei pflanzlich gegerbten Ledern begann diese bereist ab 70°C. Die heutigen chromgegerbten Leder sind bis 90 - 100°C resistent. Durch Pflegemangel, sprich keine Rückfettung, beginnt diese Schrumpfung schon früher.

Verhärtetes Leder ist Dehydriert – es ist sprichwörtlich ausgetrocknet

Leder im Neuzustand hat ca. 14% Wasseranteil. Das Wasser ist im Leder teils als solches, teils in Form von Kristallwasser der im Leder enthaltenden Salze vorhanden. Durch jahrelange UV-Strahlung wird das Kristallwasser angegriffen, es beginnt eine chemische Reaktion und es kommt zu einer Verklebung der Kollagenfaser im Leder. Das Leder wird hart und spröde. Im schlimmsten Fall kann man es reißen wie Papier. Bis dato kann Kristallwasser nicht wieder im Leder einzulagern. Man kann aber durch eine Rückfettung dieses einlagern und die Kollagenfasern lösen sich wieder.

Die Vorgehensweise bei verhärteten Ledern: 

  • Reinigung mit Leder Reiniger – Empfehlung Reinigungsschaum
  • Flüssigleder Reparaturen – immer vorher durchführen
  • Altleder Weichmacher auftragen
  • Leder Protector mit UV-Schutz

Zum Alt-Leder_Weichmacher

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